Stadtratsbeschlüsse 2005-2009

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Beschluß 39/07 vom 27.06.2007 (Beschlußvorlage 37/07)


Betreff

Vorschlag zur Verbesserung der Ordnung und Sicherheit im Gebiet der "Kohlrabi-Insel" durch die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches und Ausweisung von möglichen Parkplätzen

Beschlußtext

Der Stadtrat unterstützt den folgenden Vorschlag zur Änderung der Verkehrsbeschilderung im Gebiet "Kohlrabi-Insel" und beauftragt die Verwaltung diesen Vorschlag als Antrag zur Anordnung bei der Unteren Straßenverkehrsbehörde einzureichen.

  1. Hügelweg, Winkelwiese, Kurzer Weg und Torweg werden in eine verkehrsberuhigte Zone eingebunden. Somit darf in diesem Bereich nur noch Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Damit erhöht sich die Sicherheit für spielende Kinder und Fußgänger. Das Parken ist in diesem Bereich dann nur in gekennzeichneten Flächen möglich. Diese Flächen können auf Grund der geringen Fahrbahnbreite nur an folgenden Stellen ausgewiesen werden: Marktplatz 18 Stellflächen, Winkelweise 3- 7 in Höhe Garagen 5 Stellplätze, Hügelweg 33/ 35 in Richtung Heidestraße 8 Stellplätze. Auf dem städtischen Flurstück 1356/1 können bei Bedarf zusätzliche Stellplätze perspektivisch angeboten werden.
  2. Die Straße Am Goldbachgrund wird nicht in den verkehrsberuhigten Bereich eingebunden sondern mit "Tempo 30" beschildert, das Parken entlang dieser Straße soll weiterhin wie bisher möglich sein.

Begründung

Seit längerer Zeit wird nach einer Lösung gesucht, die die Verkehrssicherheit und die ungehinderte Zugängigkeit für die Feuerwehr und den Rettungsdienst im Gebiet der Kohlrabi-Insel verbessert. Anfänglich gab es Probleme mit den Müllfahrzeugen, die an einigen Stellen der Kohlrabi-Insel nicht durchkamen, obwohl die parkenden Fahrzeuge schon die Spiegel eingeklappt hatten. Die Durchfahrtsbreite von 3m war an vielen Stellen nicht gegeben.

Ein Tanklöschfahrzeug der FFW unternahm daraufhin eine Übungs- und Kontrollfahrt. Im Ergebnis dessen musste festgestellt werden, dass in einem Notfall die Feuerwehr an einigen Stellen nur mit enormen Zeitaufwand und "Millimeterarbeit" den Hügelweg und die Winkelwiese passieren konnte, da eine Restbreite der Fahrbahn von 3m nicht gegeben war und erschwerend dazu kam, dass die Fahrbahn zum Teil sehr gewölbt ist und die Straßenlaternen in gewissen Abständen auch noch die Fahrbahn einengen. Es gab mit Frau Sembdner von der Wohnungsbaugenossenschaft und Herrn Link von der Unteren Straßenverkehrsbehörde bereits einen Gesprächstermin, bei dem dieser vorn genannte Vorschlag vorgetragen und auch mitgetragen wurde. Ein Nachteil ergibt sich vor allem für die Anwohner, die ihre Fahrzeuge auf der Winkelwiese und dem Hügelweg abstellen. Alternativ kann Am Goldbachgrund der Bereich hinter dem Torweg in Richtung Garagenhof genutzt werden. Perspektivisch können auf dem städtischen Grundstück 1356/1 Parkflächen hergerichtet werden, abhängig vom Bedarf. Im Vordergrund muss die allgemeine Sicherheit stehen und dazu sind die für Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlichen Straßenbreiten zu garantieren.